Vereinsgeschichte
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Vereinsgeschichte



Am 1. März 1967 gründeten Horst Günther und Gerd Benedikt die Sektion Leichtathletik der Wohnsportgemeinschaft Wildenau, einem Ortsteil von Schwarzenberg. 15 Kinder begannen mit Leichtathletiktraining auf dem Freizeitgelände Ottenstein unter sehr bescheidenen Bedingungen.

Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich die Sektion zu einer festen Größe und konnte im Kreis und Bezirksmaßstab beachtliche Erfolge erzielen. Die Mitgliederzahl stieg kontinuierlich, Trainingsumfang und Intensität wurden erhöht, was sich durch beachtliche Ergebnisse bei DDR-offenen Wettkämpfen widerspiegelte. Immerhin wurden im Zeitraum 1970-1985 8 Athleten in die damaligen Sportklubs bzw. KJS delegiert, unter anderen auch der Weitspringer Uwe Vogel, der in die Nationalmannschaft nominiert wurde.

Mit dem Beschluss der DDR-Sportführung, im Kreis Schwarzenberg nur noch die Sportarten Rennrodeln und Ski-Nordisch zu fördern, brach für die Sektion eine schwierige Zeit an, was sich vor allem in der Beschneidung der Hallenkapazitäten und der Nachwuchssichtung bemerkbar machte. Dem Engagement von Eltern und Trainern ist es zu verdanken, dass diese Situation überstanden wurde.

1984 wurde unter Leitung von Peter Rö del eine Nachwuchsgruppe ins Leben gerufen, die systematisch weiterentwickelt wurde. Somit konnte die WSG auch die problematische Wendezeit, in der bedauerlicherweise alle 10 Leichtathletik-Sektionen des Kreises "kapitulierten", erfolgreich überstehen.

Die Bilanz in den folgenden Jahren kann sich sehen lassen: 80 Landesmeistertitel, 9 Siege bei Mitteldeutschen Meisterschaften, 2 Deutsche Meister (Susanne Merkel und Francesca Poguntke).

Den größten Erfolg verbuchte Susanne Merkel, die 1993 mit der deutschen 4x400m Junioren-Staffel Europameister wurde und im folgenden Jahr mit der gleichen Staffel Bronze bei den Weltmeisterschaften errang.

Nicht weniger spektakulär: die Silbermedaille von Claudia Hempel mit der deutschen Staffel bei der Junioreneuropameisterschaft 1999.

Insgesamt gab es 7 Nominierungen von WSG-Athleten für die Nationalmannschaft.

In den letzten Jahren konzentriert sich die WSG neben dem Nachwuchsleistungssport vor allem auch auf den sozialen Aspekt des Sports.

Unter der Devise "Kinder weg von der Straße" wurden eine Vorschulgruppe und eine Gruppe 7-9-jähriger ins Leben gerufen. Hierbei stehen Spiel, Spaß, Bewegung, das Erlernen von Normen und soziale Geborgenheit im Vordergrund.





Sportlerportraits



Kevin Reim

Geboren: 20.03.2002
Beruf: Schüler



>>> Steckbrief

Francesca Poguntke

Geboren: 03.08.1988
Beruf: Studentin

Sie kam als 10ährige zur WSG und war aufgrund ihrer außergewöhnlichen Vielseitigkeit die "geborene Mehrkämpferin", was sie dann auch im Jahr 2002 mit dem deutschen Meistertitel im 7Kampf (W 14) unter Beweis stellte. Ihre 3776 Punkte sind noch heute Landesrekord. Zwischen 2000 und 2006 errang sie 23 Landesmeistertitel in den Sprungdisziplinen, Hürden, Langsprint und Speerwurf. Einen "kurzen Abstecher" auf die 300m Hürdendistanz krönte sie mit dem Sieg bei den Mitteldeutschen Meisterschaften. Eine Schulterverletzung bedeutete das "Aus" im Mehrkampf. Sie spezialisierte sich auf die 80m bzw. 100m Hürde, wobei sie mit 11,79s und 14,49s Spitzenresultate erzielte. Infolge einer langwierigen Mittelfußverletzung konnte sie nur noch sporadisch trainieren, lief aber 2006 mit 14,69s über die 100m-Hürdendistanz sowie bei den Hallenmeisterschaften 2007 mit 8,91s über 60m H. noch einmal beachtliche Zeiten. Derzeit bleibt bedingt durch das Studium nur wenig Zeit für ein systematisches Training. Bestleistungen im Schülerbereich: Weibl. Jgd. B

60m (Halle) 7,94s
100m H. 14,49s
100m 12,81s
300m 41,39s (LR w14) 40,93s (w15)
300mH. 44,25s
800m 2:28,2s
Weitsprung 5,53m
Hochsprung 1,61m
Kugelstoß 11,69m
Speerwurf 37,91m
7Kampf 3376Pkt. (LR)

Claudia Hempel

Geboren: 09.06.1980
Beruf: Bankkauffrau

Erst mit 13 Jahren kam die grazile Sprinterin, die durch ihren eleganten, leichtfüßigen Laufstil sofort auffiel, in die Nachwuchsabteilung der WSG. Innerhalb kurzer Zeit schaffte sie es mühelos an die Spitze der sächsischen Sprinterinnen. Sowohl in der Halle über 60m (7,75s) als auch über 100m (11,86s) und 200m (24,40s) erreichte sie Spitzenzeiten und gewann mehrmals den IBM-Sprintcup. Im Zeitraum von 1995-2004 holte sie 12 Landesmeistertitel im Kurz und Langsprint. Mit ihrem 4. Rang bei den deutschen Jugendmeisterschaften wurde sie in die Nationalmannschaft berufen und holte mit der 4x400m Staffel 1999 in Riga die Silbermedaille bei den Juniorinnen. 2001 gelang ihr bei den 200m Landesmeisterschaften mit 24,54s ein spektakulärer Sieg über die Vizeeuropameisterin Heike Meißner. In den folgenden Jahren musste sie berufsbedingt "kürzer treten", ist aber im Landesmaßstab immer noch mit vorn zu finden. Nach der Geburt ihrer Tochter versucht sie 2008/09 ein come back. Bestleistungen:

60m: 7,75s
100m: 11,86s
200m: 24,40s
300m: 39,59s
400m 55,07s

Susanne Merkel

Geboren: 14.02.1976
Beruf: Diplompsychologin
Sie begann 1986 in der Nachwuchsgruppe mit 2 Trainingseinheiten pro Woche. Bald entdeckte sie ihre Vorliebe für den Sprint. Da sie mit einer 800m Bestleistung von 2:16s über hervorragende Ausdauerfähigkeit verfügte, war der Langsprint vorprogrammiert. So errang sie serienweise Landesmeistertitel über 200m, 300m und 400m. 1992 wurde sie deutsche Meisterin über 300m in 38,82s.1993 verhalf sie mit einer 53er Zeit der deutschen 4x400m Staffel zum Sieg bei den Europameisterschaften. Im folgenden Jahr holte sie mit der gleichen Staffel Bronze bei der Juniorenweltmeisterschaft in Lissabon. 1994 errang sie Silber bei der Deutschen Meisterschaft über 200m. Mit Beginn ihres Studiums in Dresden wechselte sie zum DSC und lief dort erfolgreich in der 4x200m Staffel. Aufgrund einer Achillessehnenverletzung musste sie ihre Laufbahn beenden. Heute findet die junge Mutter hin und wieder noch Zeit für längere Läufe. Bestleistungen:

100m 12,19s
200m 24,51s
300m 38,82s (noch heute aktueller Landesrekord in Sachsen)
400m 54,24s
800m 2:16,01s

Uwe Vogel

Geboren: 06.07.1958
Beruf: Installateur
Mit 10 Jahren begann er bei der noch jungen WSG mit regelmäßigem Training. Der lang aufgeschossene vielseitige Athlet versuchte sich speziell in den Wurf und Sprungdisziplinen und erreichte bald im Bezirksmaßstab und darüber hinaus beachtliche Erfolge. 1976 "knackte" er zum ersten Mal als A-Jugendlicher die 7m Marke im Weitsprung und wurde mit 14.20m DDR Meister im Dreisprung. Seine Vielseitigkeit unterstrich er auch durch den DDR Meistertitel im 10-Kampf. 1984 sprang er in Dresden 8,05 m weit, was im Jahre 2008 zu Rang 3 bei den Hallen WM in Valencia gereicht hätte !! Mit dieser Leistung wurde er in die damalige DDR Nationalmannschaft berufen. Nach der Wende konnte er berufsbedingt nicht mehr kontinuierlich trainieren, nahm jedoch dennoch erfolgreich an regionalen Wettkämpfen teil. Heute steht der nunmehr 50jährige in seiner knapp bemessenen Freizeit den Nachwuchsspringern gelegentlich mit Rat und Tat zur Seite. Bestleistungen:

Weitsprung 8,05 m
Dreisprung 14,20 m
10-Kampf 6400 P.

Unsere Sponsoren







Sektionen


Leichtathletik

Volleyball

Tischtennis


Service


Kontakt

Impressum

Datenschutz



Social Media


Facebook